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AWMF-Leitlinien-Register Nr. 037/013 Entwicklungsstufe: 1 nicht aktualisiert

Leitlinien sind systematisch erarbeitete Empfehlungen, um Kliniker und Praktiker bei Entscheidungen zur Versorgung ihrer Patienten im Rahmen spezifischer Umstände zu unterstützen. Leitlinien gelten für "Standardsituationen" und berücksichtigen die aktuellen, zu den entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse. Leitlinien bedürfen der ständigen Überprüfung und eventuell der Änderung auf dem Boden des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und der Praktikabilität in der täglichen Praxis. Leitlinien entbinden den Arzt nicht von seiner Sorgfaltspflicht und der Beachtung der individuell angepassten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Leitlinien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Definition:

Intravasale Messung des globalen Venendruckverhaltens in einem Bein in Ruhe und unter Aktivierung der Gelenk- und Muskelpumpen sowie anschließende Beurteilung der venösen Druckausgleichszeit. Änderung/Verbesserung des Druckgradienten und/oder der Druckausgleichszeit bei Tournique-Test(s).

2. Indikationen:

3. Kontraindikationen:

Infektion im Punktionsbereich

Vorsicht bei Lymphödem und fortgeschrittener arterieller Verschlußkrankheit
(1,2,4,5,6,7)

4. Durchführung:

5. Dokumentation:

Kontinuierliche graphische Dokumentation der direkt registrierten Druckkurve mittels Schreiber oder einem anderen Speichermedium. (1,5,6)

6. relevante Parameter

7. Fehlermöglichkeiten

8. Aussagefähigkeit

Referenzmethode zur Beurteilung der venösen Pumpfunktion. Sehr gute Reproduzierbarkeit der Messungen. Indikationsstellung zu venenausschaltenden Maßnahmen insbesondere bei Leitveneninsuffizienz und/oder postthrombotischem Syndrom.
( 2,3,6,10)


9. Literatur


10. Verfahren zur Konsensbildung:

Diese Leitlinien wurden im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP), e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, ohne finanzielle Unterstützung Dritter von einer Expertengruppe ausgearbeitet und vom Vorstand und dem Wissenschaftlichen Beirat der DGP nach ausführlicher Diskussion am 5.12.1998 mehrheitlich verabschiedet. Diese Leitlinien berücksichtigen den aktuellen Stand der Literatur, jedoch nicht die in jedem Land unterschiedlichen Zulassungsbestimmungen für verschiedene Pharmaka und Medizinprodukte (1998).

Erarbeitet von: H. Gerlach, H. Partsch, E. Rabe, G. Gallenkemper, M. Jünger

Zuletzt aktualisiert: Dezember 1998

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