Veranstaltungen

Veranstaltungen für das Jahr 2017/2018 erhalten Sie hier termine.2017-2.pdf

Wissenschaftspreise

Die DGP verleiht in Kooperation mit Partnern aus der Industrie traditionell im Rahmen der Jahrestagung verschiedene Wissenschaftspreise

AWMF-Leitlinien-Register Nr. 037/011 Entwicklungsstufe: 1 nicht aktualisiert

Leitlinien sind systematisch erarbeitete Empfehlungen, um den Kliniker und Praktiker bei Entscheidungen über eine angemessene Versorgung des Patienten im Rahmen spezifischer klinischer Umstände zu unterstützen. Leitlinien gelten für "Standardsituationen" und berücksichtigen die aktuellen, zu den entsprechenden Fragestellungen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Erkenntnisse. Leitlinien bedürfen der ständigen Überprüfung und eventuell der Änderung auf dem Boden des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und der Praktikabilität in der täglichen Praxis. Durch die Leitlinien soll die Methodenfreiheit des Arztes nicht eingeschränkt werden. Ihre Beachtung garantiert nicht in jedem Fall den diagnostischen und therapeutischen Erfolg. Leitlinien erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Entscheidung über die Angemessenheit der zu ergreifenden Maßnahmen trifft der Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Problematik.

Zitierbare Quelle:
Journal: Gallenkemper G, Bulling BJ, Gerlach H, Jünger M, Kahle B, Klüken N, Lehnert W, Rabe E, Schwahn-Schreiber, Chr: Leitlinien zur Diagnostik und Therapie des chronischen venösen Insuffizienz (CVI). Phlebol 1998; 27: 32-35
sonst: Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (Hrsg E. Rabe): Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen. Stuttgart, New York, Schattauer, Grundwerk 1999; ISBN 3-7945-1888-8

1. Definition:

Als wesentliche pathophysiologische Grundlagen der Chronischen venösen Insuffizienz sind ambulatorische venöse und kapilläre Hypertonie (28,45,49) durch die Insuffizienz der Venenklappenmechanismen und die Insuffizienz der zusätzlichen Pumpmechanismen (Hautpumpe, Gelenkpumpen, Muskelpumpen sowie die abdomino-thorakale Zweiphasenpumpe) anerkannt. Die CVI läßt sich hinsichtlich hämodynamischer, morphologischer und klinischer Aspekte unterteilen. In Anlehnung an die Klassifikation von WIDMER ist im deutsch-sprachigen Raum folgende klinische Einteilung üblich (59):

  • Grad 1: Corona phlebectatica paraplantaris, Phleb-Ödem
  • Grad 2: zusätzlich trophische Störungen mit Ausnahme des Ulcus cruris (z.B. Dermatoliposklerose, Pigmentveränderungen, weiße Atrophie)
  • Grad 3 : Ulcus cruris venosum ( Grad 3a: abgeheiltes-; Grad 3b: florides-)

Eine differenziertere Einteilung sieht die CEAP-Klassifikation vor. Ihre Verwendung im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen wird empfohlen [9,46].

2. Diagnostik:

Ziel der Diagnostik bei CVI ist es, differenzierte Informationen über Ursachen und Ausprägung des Krankheitsbildes zur Einleitung einer rationalen Therapie zu gewinnen.

Anamnese und klinische Untersuchung

Bei der Anamneseerhebung sind unter anderem zu erfragen: familiäre Belastung, Begleiterkrankungen, Medikamenteneinnahme, Risikofaktoren, berufliche Belastung, sportliche Aktivitäten, Operationen, Traumatisierungen der unteren Extremitäten und der Beckengürtelregion, Anzahl und Komplikationen von Schwangerschaften, Phlebitiden, Thrombosen, subjektive Symptome und phlebologische Vorbehandlungen [7,13,20,48,56]. Die klinische Untersuchung umfaßt die Inspektion (z.B. Corona phlebectatica paraplantaris, Ulcus cruris, Narben), die Palpation (z.B. Ödem, Dermatoliposklerose, Faszienlücken), den venösen und arteriellen Gefäßstatus, einschließlich Pulstastbefund, zur Erfassung pathologisch veränderter Gefäßabschnitte und die medizinische Ganzkörperuntersuchung einschließlich orientierender neurologischer und orthopädischer Untersuchung [23,33,48].

Apparative Basis-Diagnostik

Die apparative Basis-Diagnostik beinhaltet die Venen-Lokalisation und die Überprüfung der Funktion des Klappenapparates im epifaszialen, transfaszialen und subfaszialen Venensystem durch die direktionale Dopplersonographie (mit spontanen und provozierten Signalen während eines Valsalva-Manövers) einschließlich Dokumentation [2,27,42,54]. Die Überprüfung der arteriellen Versorgung erfolgt durch die Dopplersonographie der Beinarterien mit Ermittlung des Knöchelarteriendruckes in Korrelation zu den Armarteriendrucken, im pathologischen Fall gegebenenfalls ergänzt durch die direktionale Strompulskurvenanalyse. Die Überprüfung der Funktion des Venensystems ist mit einem plethysmographischen Verfahren (z.B. Licht-Reflexions-Rheographie (LRR) oder Digitale - Photoplethysmographie (D-PPG)) möglich.
Bei pathologischen Werten wird die Besserbarkeit mittels Okklusion der Insuffizienzstrecken des epifaszialen und transfaszialen Venensystems (Tourniquet-Test) bestimmt. [3,18,19,30,40,50,60].

Weiterführende apparative Diagnostik:

Sie beinhaltet die (ggf. farbkodierte) Duplexsonographie des epifaszialen, transfaszialen und subfaszialen Venen- und ggf. Arteriensystems, die (aszendierende Preß-)Phlebographie (evt. in DSA-Technik), ggf. in Kombination mit der Phlebodynamometrie, die Varikographie, die Phlebodynamometrie und die Venen-Verschluß-Plethysmographie (VVP) [6,23,25,26,35,47,58,65]. Die Magnet-Resonanz-Tomographie und die Intrakompartimentäre Druckmessung bleiben seltenen Indikationen vorbehalten [4,37].

3. Therapie:

Die Therapie hat sich am jeweiligen Beschwerdebild zu orientieren und verfolgt das Ziel einer kausalen Behandlung. Die Lösung folgender Probleme wird angestrebt [5]:

  • Beseitigung bzw. Besserung der subjektiven Beschwerden ,
  • Beseitigung bzw. Besserung von Ödem und trophischen Störungen,
  • Verhinderung der Verschlimmerung des CVI-Grades.

Vor der Einleitung invasiver Maßnahmen soll mit konservativen Methoden versucht werden, das Krankheitsbild zu bessern. Hier seien an erster Stelle die Entstauung der von der CVI betroffenen Bereiche mit physikalischen Maßnahmen sowie die Mobilisierung genannt. Zur Beseitigung hämodynamisch relevanter Refluxstrecken im epifaszialen und transfaszialen Venensystem wird der Operation der Vorzug gegeben. Adjuvant können systemische Pharmaka zur Anwendung kommen.

Therapeutische Verfahren sind im Einzelnen:

3.1. Medizinische Kompressionstherapie:

(Siehe auch: Leitlinien der DGP zum phlebologischen Kompressionsverband, medizinischem Kompressionsstrumpf und zur apparativ intermittierenden Kompression [61,62,63]) Die medizinische Kompressionstherapie ist Grundlage der nichtinvasiven Therapie und kann alleine bzw. in Kombination mit anderen Strategien angewendet werden. Ihre Hauptwirkung entfaltet sie bei Aktivierung der Muskel-Gelenkpumpen, weswegen die Patienten zu regelmäßigem Gehen aufgefordert werden sollen. Die geforderten Eigenschaften beinhalten einen hohen Arbeitsdruck sowie einen niedrigen Ruhedruck, weswegen vorwiegend kurzzugelastische Materialien zur Anwendung kommen. Wechsel- und Dauerverbände sowie medizinische Kompressionsstrümpfe können verwendet werden. Durch die Verwendung von Druckpolstern kann die Effektivität der Kompressionswirkung verstärkt werden. Arterielle Durchblutungsstörungen im Anwendungsbereich müssen im Rahmen der Indikationsstellung als Kontraindikationen für die Kompressionstherapie berücksichtigt werden (nach Schweregrad relativ bzw. absolut), dies gilt auch für ihre Anwendung bei peripheren Neuropathien mit Verminderung der Sensibilität [20,29,32,46,52,57].

3.2. Physikalische Therapie:

(Siehe auch: Leitlinien der DGP zur apparativ intermittierenden Kompression [60]; Leitlinien der DGP zur Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum [20]) Die Physikalische Therapie umfaßt folgende Elemente [15,31,35,36,53]:

  • intensiviertes kontrolliertes Gehtraining,
  • krankengymnastische Mobilisierung, unter besonderer Beachtung der Sprunggelenkbeweglichkeit,
  • manuelle Lymphdrainage,
  • apparative intermittierende Kompression.

3.3. Operative Therapie:

(Siehe auch: Leitlinien der DGP zur operativen Behandlung von Venenkrankheiten [38]):
Die operative Behandlung der primären Varikose besteht in der Ausschaltung insuffizienter Abschnitte des epifaszialen Venensystems und deren Verbindungen zum tiefen Venensystem durch Krossektomie, verschiedene Formen der Resektion und Unterbrechungen insuffizienter Vv. perforantes. Bei Vorliegen konsekutiver trophischer Störungen gewinnt die Faszienchirurgie neben lokalen chirurgischen Maßnahmen beim Ulcus cruris zunehmend an Bedeutung. Dies gilt auch für die Behandlung des postthrombotischen Syndroms. Weiterhin kommen bei chronischen Erkrankungen in ausgesuchten Fällen Klappenrekonstruktionen, Klappenplastiken oder Transpositionsoperationen zum Einsatz [14,16,17,20,22,44].

3.4. Sklerosierungstherapie:

Zur Beseitigung epifaszialer Venen, insbesondere von Seitenästen, kann auch eine Sklerosierungstherapie durchgeführt werden [1,24,55].

3.5. Systemische medikamentöse Therapie:

(Siehe auch: Leitlinien der DGP zur Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum [20]) Eine systemische medikamentöse Therapie mit Substanzen, für die eine Wirksamkeit nachgewiesen ist, kann bei der CVI indiziert sein, insbesondere wenn physikalische Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg haben oder nicht möglich sind (z.B. Ödemprotektiva). Außerdem kann eine systemische medikamentöse Therapie symptombezogen bei der CVI oder besonderen Begleitumständen eingesetzt werden (z.B. Antiphlogistika bei entzündlicher Dermatoliposklerose, Rheologika in fortgeschrittenen Stadien der CVI). Als mögliche Ansatzpunkte einer adjuvanten systemischen Pharmakotherapie im Rahmen der Pathophysiologie der CVI können gelten:
Die ambulatorische venöse und kapilläre Hypertonie, Hämokonzentration, Mikroangiopathie, abnormale kapilläre Permeabilität und Ödem, perikapilläre Fibrinmanschetten, verminderte fibrinolytische Aktivität, erhöhte Plasma-Fibrinogen-Spiegel, abnormale Leukozytenfunktion, pathologische Hämorrheologie und lokale Lymphdrainagestörung [8,10,11,12,39,41,43,51].

3.6. Lokale medikamentöse Therapie:

Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz sind in Abhängigkeit von der Dauer und dem Schweregrad ihrer Erkrankung in bis zu 80% gegen Bestandteile der zuvor lokal angewendeten Substanzen sensibilisiert. Das kann auch Kortikosteroide und Wundauflagen betreffen. Zusätzlich können nichtallergische Unverträglichkeitsreaktionen auftreten. Aus diesem Grund soll die Indikation zur Anwendung von Externa streng gestellt werden [5,20,21,65].

4. Prophylaxe und Nachsorge:

Da die anlagebedingte Disposition der venösen Erkrankungen nicht ursächlich therapierbar ist, muß grundsätzlich auch nach einer suffizienten Therapie mit dem erneuten Auftreten von insuffizienten Venenanteilen gerechnet werden. Zur frühzeitigen Erkennung einer neuerlichen Dekompensation sind Kontrollen des venösen Gefäßstatus sinnvoll und empfehlenswert. Wenn die Störung der Beinvenenhämodynamik nicht vollständig normalisiert werden kann, ist eine dauerhafte konservative Therapie sinnvoll [52].


5. Literatur

  • Baccaglini U, Spreafico G, Castoro C, Sorrentino P: Sclerotherapy of varicose veins of the lower limbs - consensus paper. Dermatol Surg 1996;22:883-9
  • Blättler W: Grenzen der Anwendung des Doppler-Ultraschalls in der Phlebologie. Phlebol 1991;20:123-5
  • Blazek V, May R, Stemmer R, Wienert V: Die Standardisierung der LRR-Untersuchung. In: May, R, Stemmer R(Hrsg.): Die Licht-Reflexions-Rheographie. Perimed Erlangen 1984:151-5
  • Bongartz G: Magnetresonanz-Angiographie. Dt Ärzteblatt 1995; 92: A-680-688
  • Breddin HK, Browse NL, Coleridge Smith PD etal : Consensus Paper on venous leg ulcers - the alexander house group. Phlebology 1992;7:48-58
  • Campell WB etal: the place of duplex scanning for varicose veins and common venous problems. Ann R Coll Surg Engl 1996;78/6:490-3
  • Capitao LM, Menezes JD, Gouveia-Oliveira A: a multivariate analysis of the factors associated with the severity of chronic venous insufficiency. Acta Med Port 1993;6:501-6
  • Colgan MP, Dormandy JA, Jones PW etal: Oxypentiphylline treatment of venous ulcer of the leg. Br Med J 1990;300:972-5
  • Cornu-Thenard A, Uhl JF, Chleir F, Carpentir P: classification de l'insufficience veineuse chronique et evaluation de l'echelle des 6 classes cliniques de la CEAP. vasomed 1999; 11(Supp1):5
  • Diehm C, Trampisch HJ, Lange S, Schmidt C: Comparison of leg compression stocking and oral horse-chetnut seed extract therapy in patients with chronic venous insufficiency. Lancet 1996; 347:292-4
  • Ehrly AM, Schenk J, Bromberger U: Mikrozirkulationsstörungen bei Ulcus cruris venosum: niedrigdosierte systemische Langzeittherapie mit Urokinase. Phlebol Proktol 1989;18:166-8
  • Felix W: Pharmakotherapie: Diuretika, venentonisierende Pharmaka, Ödemprotektiva. In: Altenkämper H, Felix W, Gericke A, Gerlach HE, Hartmann (Hrsg.): Phlebologie für die Praxis. De Gruyter Berlin, New York 1991:193-225
  • Fischer H, Widmer LK, Biland L.: Sozio-epidemiologische Untersuchung der Venenkrankheiten. Tübinger Studie. Phlebol. u. Proktol. 1982;11:94-5
  • Fischer R: Die chirurgische Behandlung der Varizen - Grundlagen und heutiger Stand. Praxis 1990;79:155-67
  • Földi M : Lymphangische Störungen als Bestandteil und Differentialdiagnose der chronisch-venösen Insuffizienz, sowie der Therapie. In: Schneider W, Walter J:(Hrsg.): Kompendium der Phlebologie. C Wolf u. Sohn München 1984: 313-40
  • Fratila A, Rabe E: The differentiated surgical treatment of primary varicosis. Semin Dermatol 1993;12/2:102-16
  • Fratila A, Rabe E, Kreysel HW: Percutaneous minsurgical phlebectomy. Semin Dermatol 1993;12/2:117-22
  • Fronek A: Photoplethysmography in the diagnosis of venous diseases. Dermatologic Surgery 1995;21/1:64-6
  • Gallenkemper G, Rabe E, Kreysel HW : Venöser Abfluß bei Kompression verschiedener Fuß- und Unterschenkel-Regionen sowie bei passiver Dorsalextension im Sprunggelenk. Eine photoplethysmographische Untersuchungsreihe. Phlebol 1996;25:89-94
  • Gallenkemper G, Bulling BJ, Kahle B, Klüken N, Lehnert W, Rabe E, Schwahn-Schreiber Chr: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zur Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum. Phlebol 1996;25:254-8
  • Gallenkemper G, Schultz-Ehrenburg U: Kontaktallergisierung bei chronischer venöser Insuffizienz. Phlebologie 1999;28:27-39
  • Gloviczki P etal: surgical technique and preliminary results of endoscopic subfascial division of perforating veins. J Vasc Surg 1996;23:517-23
  • Goldman MP, Weiss RA, Bergan JJ: Diagnosis and treatment of varicose veins : a review. J Am Acad Dermatol 1994; 31:393-413
  • Guidelines of care for sclerotherapy treatment of varicose and telangiectatic leg veins. J Am Acad Dermatol 1996; 34:523-8
  • Gutmann J: Zur Standardisierung der venösen Abflußmessung mittels Venenverschluß-Plethysmographie. In: Klüken N, Brändle I, Stemmer R (Hrsg.): Die venöse Hämodynamik - Ergebnisse der Angiologie Band 20. Schattauer Stuttgart, New York 1980:321-324
  • Hach W, Hach-Wunderle V: Phlebographie der Bein- und Beckenvenen. 4.Auflage, Schnetztor Konstanz, Stuttgart, New York 1996
  • Iafrati MD, Welch H, Donnell TF, Belkin M, Umphrey S, McLaughlin R: Correlation of venous noninvasive tests with the Society for Vascular Surgery/International Society for Cardiovascular Surgery clinical classification of chronic venous insufficiency. J Vasc Surg 1994; 19:1001-7
  • Jünger M, Hahn U, Bort S, Klyscz Th, Hahn M, Rassner G: Bedeutung der kutanen Mikroangiopathie für die Entstehung von Stauungsdermatosen bei chronischer venöser Insuffizienz (CVI). Wien med Wschr. 1994;144:206-10
  • Jünger M, Galler S, Klyscz Th, Steins A, Hahn M: improvement of cutaneous microangiopathy by compression therapy in chronic venous insufficiency. Phlebology 1996;11(Supp.1):10-3
  • Kerner J, Schultz-Ehrenburg U, Blazek V: Digitale Photoplethysmographie (D-PPG). Phlebol u Proktol 1989;18:98-103
  • Kessler CM etal: Intermittent pneumatic compression in chronic venous insufficiency favorable affects fibrinolytic potential and platelet activation. Blood Coagul Fibrinolysis 1996;7/4:437-46
  • Klopp R, Schippel W, Niemer W: compression therapy and microcirculation: vital microscope investigations in patients suffering from chronic venous insufficiency before and after compression therapy. Phlebology 1996;11(Supp.1):19-25
  • Klüken N: Die Klinik der venösen Insuffizienz. Swiss Med 1984;6:15-8
  • Kriessmann A: Periphere Phlebodynamometrie. Grundlagen. Technik. Leistungsbreite.Vasa 1975; 4:1-35
  • Klyscz Th, Jünger I, Jeggle U, Hahn M, Jünger M: Clinical improvement of skin microcirculation in patients with chronic venous incompetence (CVI) by physical exercise training. In: Steinacker JM, Ward SA (eds.): The physiology of exercise tolerance. Plenum Press New York, London 1996: 311-14
  • Klyscz Th, Ritter-Schempp Cl, Jünger M, Rassner G: Biomechanische Stimulationstherapie (BMS) zur physikalischen Behandlung des arthrogenen Stauungssyndroms. Hautarzt 1997;48:318-22
  • Langer C, Fuhrmann J, Grimm H, Vorpahl U: Orthostatische Kompartmentdruckmessung nach endoskopischer Fasziotomie. Phlebol 1995;24:163-7
  • Langer C, Fischer R, Fratila A, Kaufmann R, Kluess HG, Lill G, Salzmann G, Schimmelpfennig L: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zur operativen Behandlung von Venenkrankheiten. Phlebol 1997;26:66-71
  • Layton AM, Ibbotson SH, Davies JA, Goodfield MJ: Randomised trial of aspirin from chronic venous leg ulcers. Lancet 1994;344:164-5
  • May R, Stemmer R (Hrsg): Die Lichtreflexionsrheographie. Perimed Erlangen 1984
  • McMullin GM, Watkin GT, Coleridge Smith PD, Scurr JH: The efficiancy of fibrinolytic enhancement with stanazol in the treatment of venous insufficiency. Br Med J 1991;61:306-9
  • McMullin GM, PD Coleridge Smith: An evaluation of Doppler ultrasound and photoplethysmography in the investigation of venous insufficiency. J Australian & New Zealand Surg 1992;62/4:270-5
  • Neumann HAM, van den Broek MJTB: a comparative clinical trial of graduated compresson stockings and O-(ß-hydroxy-ethyl)-rutosids (HR) in the treatment of patients with chronic venous insufficiency. Phlebol 1995; 24:78-81
  • Padberg FTJr etal: hemodynamic and clinical improvement after superficial vein ablation in primary combined venous insufficiency with ulceration. J Vasc Surg 1996;24/5:711-8
  • Partsch H: Zur Pathogenese des venösen Ulcus cruris. Hautarzt 1985;36:196-202
  • Partsch H: Verbesserung der venösen Beinpumpe durch Kompressionsstrümpfe. Swiss Med 1988;10/4a:27i-31
  • Partsch H: Plethysmographische Untersuchungen der Extremitätenvenen. in: Weber J, May R (Hrsg): Funktionelle Phlebologie. Thieme Stuttgart, New York 1990:201-6
  • Partsch H: Klassifizierung und Bewertung von chronischen Venenerkrankungen der unteren Extremitäten. Ein Konsensus Vorschlag. Nachrichten aus der Internationalen Phlebologie. Phlebol 1995;24:125-9
  • Rabe E (Hrsg.): Grundlagen der Phlebologie. Kagerer Bonn 1994
  • Rabe E, Berg D, Gerlach H, Seycek J, Stemmer R, Wienert V: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zur venösen Diagnostik mit der Licht-Reflexions-Rheographie/Photoplethysmographie. Phlebol 1996;25:259-60
  • Rudofsky G: Intravenous prostaglandin E1 in the treatment of venous ulcers - a double blind, placebo controlled trial. VASA 1989;28(suppl):39-43
  • Samson RH, Showalter DP: Stockings and the prevention of recurrent venous ulcers. Dermatol Surg 1996;22:373-6
  • Schmeller W: Das arthrogene Stauungssyndrom. Diesbach Berlin 1990
  • Schultz-Ehrenburg U, Lämmer D: Tiefe venöse Refluxdiagnostik mit der Ultraschall-Doppler-Sonde. Hautarzt 1981;32(SuppV):499-502
  • Schultz-Ehrenburg U, Weindorf N, Tourbier H: Moderne, hämodynamisch orientierte Richtlinien für die Sklerosierung der Stamm- und Seitenastvarikosis der Vena saphena magna und parva. Phlebol u Proktol 1988;17:83-88
  • Scott TE, LaMorte WW, Gorin DR, Menzoian JO: Risk factors for chronic venous insufficiency: a dual case-control study. J Vasc Surg 1995:622-28
  • Veraart JCJM, Neumann HAM: Effects of medical elastic stockings on interface pressure and edema prevention. Dermatol Surg 1996;22:867-71
  • Weber J: Kombination von Phlebographie und blutiger Venedruckmessung. Röntgen-Bl 1988;41:280-287
  • Widmer LK, Stähelin HB, Nissen C, Da Silva A: Venen-, Arterienkrankheiten, koronare Herzkrankheit bei Berufstätigen, Prospektiv-epidemiologische Untersuchung. Basler Studie I-III. 1959-1978. Huber Bern 1981
  • Wienert V: Anwendungsfehler und Fehlinterpretationen bei der Lichtreflexionsrheographie. Phlebol 1991;29:126-30
  • Wienert V, Altenkämper H, Berg D, Fuckner M, Jünger M, Rabe E, Stemmer R: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zum medizinischen Kompressionsstrumpf (MKS). Phlebol 1996;25:204-6
  • Wienert V, Altenkämper H, Berg D, Fuckner M, Jünger M, Rabe E, Stemmer R: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zum phlebologischen Kompressionsverband (PKV). Phlebol 1996;25:207-8
  • Wienert V, Altenkämper H, Berg D, Fuckner M, Jünger M, Rabe E, Stemmer R: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zur apparativen intermittierenden Kompression (AIK). Phlebol 1996;25:211-2
  • Willa-Craps C, Wüthrich B: Kontaktallergie bei chronischer venöser Insuffizienz. Phlebol 1995;24:93-7
  • Ziegenbein RW etal: Duplex ultrasound scanning for chronic venous disease : frequency of reflux in the crural veins. Phlebology 1996;11/3:121-4

6. Verfahren zur Konsensbildung:

Bestimmung einer Experten-Gruppe durch den Vorstand der DGP: Frühjahr 1995

Mitglieder der Expertengruppe: G. Gallenkemper; B.-J. Bulling; H. Gerlach, M. Jünger, B. Kahle; N. Klüken; W. Lehnert; E. Rabe; Chr. Schwahn-Schreiber

Teilnehmer der Leitlinien-Konferenzen: Vorstand und wissenschaftlicher Beirat der DGP, erweitertes Expertengremium, Vorstand des Berufsverbandes der Phlebologen

Diese Leitlinie wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP), e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, ausgearbeitet und vom Vorstand und dem Wissenschaftlichen Beirat der DGP am 7. Juni 1996 verabschiedet. Diese Leitlinie berücksichtigt den aktuellen Stand der Literatur, jedoch nicht die in jedem Land unterschiedlichen Zulassungsbestimmungen für verschiedene Pharmaka.

Finanzierung der Leitlinien-Erstellung: Die Entwicklung der Leitlinien wurde komplett durch die DGP finanziert. Eine Fremdfinanzierung erfolgte weder durch medizinische bzw. industrielle Einzelpersonen noch durch Verbände bzw. Firmen.

Zuletzt aktualisiert: 28. Februar 1998

letzte Überarbeitung: 4. Dezember 1999

geplantes Update: Frühjahr 2001